Aus standardisierten, kostengünstigen Baugruppen bieten wir Ihnen ein Maximum an Individual-Lösungen. Die Traglast oder Plattformgröße wird von Ihren Anforderungen bestimmt.
Ungelenkt. Das Fahrzeug hat keine aktive Lenkachse und fährt starr geradeaus und rückwärts. Sinnvoll auf rein linearen Transportwegen ohne Abzweigungen — etwa zwischen zwei Hallen auf fester Spur.
Spurgeführt. Das Fahrzeug folgt automatisch einer im Boden eingelassenen oder aufgebrachten Spur — induktiv über Magnetbänder, optisch oder lasergesteuert. Typischer Einsatz ist der vollautomatisierte Materialfluss auf fest definierten Routen im Taktbetrieb.
PLAN staffelt die Batteriekapazität nach Schichtmodell. Stufe 1 ist auf drei bis fünf Stunden reine Fahrzeit ausgelegt und reicht für viele Einsätze in einer Acht-Stunden-Schicht mit Pausen. Stufe 2 deckt acht bis zwölf Stunden ab und ist für den Mehrschichtbetrieb gedacht. Geladen wird in 1,5 bis 4 Stunden bei Lithium-Ionen-Akkus oder über Nacht bei Blei-Säure-Technik. Für den 24/7-Dauerbetrieb sind werkzeuglose Wechselbatterien lieferbar — entnommen über Staplertaschen oder Kranösen.
Ohne Akku ist der Weg durch die Energiekette begrenzt: wirtschaftlich sinnvoll sind Strecken von 50 bis 100 Metern. Dafür läuft das Fahrzeug im Dauerbetrieb mit 100 % Einschaltdauer, weil keine Ladezyklen anfallen. Für ortsfeste, zyklische Taktarbeitsplätze ist das die günstigste Antriebsform.
Die Bodenfreiheit liegt bewusst niedrig — zwischen 30 und 80 mm, abhängig von Traglast und Reifendurchmesser. So bleibt der Schwerpunkt tief und die Kippgefahr gering. Modelle mit integriertem Hubtisch, die Transportgestelle oder Paletten unterfahren und anheben, haben im abgesenkten Zustand eine Einfahrhöhe von etwa 350 bis 500 mm.
Standard ist die Funkfernsteuerung mit Kompaktsender oder der Mitgängerbetrieb über Deichsel- bzw. Hängetastersteuerung — der Bediener geht neben dem Fahrzeug. Optional kommt die Zielsteuerung dazu: Der Bediener gibt am Terminal ein Ziel ein, etwa „Station 4", und das Fahrzeug fährt die Strecke selbstständig ab. Mit Spurführung wird daraus ein automatischer Ablauf ohne Eingriff.
„Wartungsarm" ist bei PLAN eine Konstruktionsentscheidung, keine Werbeformel: drehstrombetriebene Asynchronmotoren ohne Kohlebürsten, lebensdauergeschmierte Hauptlager, gekapselte Getriebe und wartungsfreie Batterietechnologien. Empfohlen wird eine mechanisch-elektrische Inspektion alle 500 bis 1.000 Betriebsstunden, mindestens halbjährlich. Die gesetzlich vorgeschriebene UVV-Prüfung erfolgt einmal jährlich.
Lieferbar sind Prismenaufnahmen für Coils und Rollen, integrierte hydraulische Hubtische, Drehschemel, Ladungssicherungs-Rungen, Wiegeeinrichtungen und teleskopierbare Plattformen. Ein Sonderbau wird nötig, sobald die Standard-Plattformmaße verlassen werden, der Lastschwerpunkt untypisch liegt, Reinraum- oder Explosionsschutzvorgaben gelten oder Steigungen über 4 % zu überwinden sind. PLAN ist auf solche Anpassungen eingerichtet — die Fahrwerke und Antriebe bleiben dabei serienerprobt.
Was ist ein Elektro-Plattformwagen und wie unterscheidet er sich vom Gabelstapler?
Ein Elektro-Plattformwagen ist ein Transportsystem mit durchgehender Ladefläche, das mitgängerbetrieben, per Funk oder automatisch fährt. Anders als der Gabelstapler nimmt er Lasten nicht auf Gabeln, sondern trägt sie auf der Plattform — damit eignet er sich für Coils, Werkzeuge und Gestelle, die sonst mit Kran oder Stapler bewegt werden müssten.
Bis zu welcher Traglast liefert PLAN Elektro-Plattformwagen?
Von 5 bis 250 t, projektbezogen bis 300 t. Im reinen Batteriebetrieb liegt die gängige Obergrenze bei etwa 150 bis 200 t; darüber werden die Fahrzeuge netzbetrieben oder als gekoppelte Mehrfach-Fahrwerke ausgeführt.
Batteriebetrieben oder netzbetrieben — welcher Antrieb passt zu welcher Strecke?
Batteriebetrieben ist die flexible Lösung für variable Zielpunkte und wechselnde Wege. Netzbetrieben über Energiekette oder Federkabeltrommel lohnt sich auf definierten Strecken von 50 bis 100 Metern — dort ist Dauerbetrieb ohne Ladepausen möglich.
Kann der Plattformwagen automatisch fahren?
Ja — über Zielsteuerung oder Spurführung. Bei der Zielsteuerung gibt der Bediener ein Ziel ein, das Fahrzeug fährt die Strecke selbstständig ab; spurgeführt folgt es einer Magnet-, Optik- oder Laserspur. Das lohnt sich im Taktbetrieb mit gleichbleibenden Routen.
Wie wird der Plattformwagen gesteuert?
Standard ist die Funkfernsteuerung mit Kompaktsender oder der Mitgängerbetrieb über Deichsel- und Hängetastersteuerung. Zielsteuerung und Spurführung sind Optionen.
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