Wir haben täglich mit Spezialproblemen aus allen Branchen zu tun. Dieses Knowhow steht Ihnen zur Verfügung. Vielleicht haben wir Ihre Problemlösung schon in der Schublade.
Ein Sonderfahrzeug entsteht dort, wo Standardfahrzeuge an ihre Grenze kommen. PLAN konstruiert auf Basis bewährter Baugruppen aus Industrieanhängern, Selbstfahrern und Gleiswagen ein Fahrzeug, das genau eine Transportaufgabe erfüllt — vom geänderten Aufbau bis zur vollständigen Neuentwicklung.
Typische Auslöser für eine Sonderanfertigung:
PLAN liefert die Aufbauten passend zum Transportgut: Prismenaufnahmen für Coils und Walzen, integrierte hydraulische Hubtische, Drehschemel, Ladungssicherungs-Rungen, Wiegeeinrichtungen und teleskopierbare Plattformen. Umgesetzt wurden unter anderem Kippmulden zum Unterfahren, Hubtrailer und Fahrzeuge für den Transport flüssiger Medien.
Für den Transport von Flüssigaluminium hat PLAN ein Sonderfahrzeug gebaut, das 30 t flüssiges Metall aufnimmt. Zur Ausstattung gehören eine Verriegelung der Eisenkübel gegen Verrutschen und eine Rückfahrkamera, die den Bediener beim Rangieren unterstützt. Solche Fahrzeuge entstehen in enger Abstimmung mit dem Betreiber, weil Sicherheitsanforderungen, Gießereiablauf und Fahrweg zusammengeführt werden müssen.
Von der ersten Anfrage bis zur Auslieferung vergehen in der Regel sechs bis neun Monate. Die einzelnen Phasen können sich überschneiden; die folgenden Erfahrungswerte zeigen, wo die Zeit hingeht:
| Phase | Was passiert | Erfahrungswert |
|---|---|---|
| Klärung & Lastenheft | Technische Abstimmung von Lasten, Maßen und Böden | 1–3 Wochen |
| Konstruktion & Freigabe | 3D-CAD-Modellierung, FEM-Berechnung, Freigabe durch den Kunden | 4–8 Wochen |
| Beschaffung & Fertigung | Stahlbau, Schweißen, Montage der Komponenten | 12–20 Wochen |
| Inbetriebnahme & Werksabnahme | Funktionstest, Abnahme (FAT) beim Hersteller | 1–2 Wochen |
Mechanisch setzt PLAN kaum Grenzen — gekoppelte Systeme wurden bis rund 300 t projektiert. Die realen Grenzen diktiert der Einsatzort: Torbreiten, Kurvenradien in der Halle, zulässige Bodenpunktlasten in kN/m² und die Frage, ob sich das fertige Fahrzeug per Tieflader anliefern lässt. Diese vier Punkte klären wir vor der Konstruktion, damit das Fahrzeug am Ende auch durch das Werktor passt.
Für eine erste Einschätzung genügen drei Angaben:
Damit prüfen wir, ob eine Standardlösung reicht oder eine Sonderanfertigung sinnvoll ist.
Was zählt bei PLAN zu den Sonderfahrzeugen?
Jedes Fahrzeug, das nicht aus dem Standardprogramm entsteht: geänderte Aufbauten, Sonderabmessungen, zusätzliche Funktionen wie Kippen, Huben oder Drehen sowie Fahrzeuge für besondere Umgebungen — Reinraum, Explosionsschutz, hohe Temperaturen. Grundlage bleiben immer die bewährten Fahrwerke und Antriebe aus dem Serienbau.
Wann lohnt sich eine Sonderanfertigung?
Sobald Standardabmessungen oder Standardfunktionen nicht mehr passen. PLAN ist auf kundenindividuelle Sonderbauten spezialisiert; ein großer Teil der Fahrzeuge ab 50 t sind Sonderbauten.
Wie lange dauert ein Sonderfahrzeug?
In der Regel sechs bis neun Monate von der Anfrage bis zur Auslieferung — abhängig von Komplexität und Auslastung. Konstruktion und Freigabe machen dabei vier bis acht Wochen aus.
Können bestehende Fahrzeuge umgebaut oder generalüberholt werden?
Ja. PLAN zerlegt Altfahrzeuge bis auf den Grundrahmen, prüft den Stahlbau auf Risse, erneuert Hydraulik, Elektrik und Bereifung und liefert das Fahrzeug mit neuem Prüfbuch zurück.
Welche Lasten und Abmessungen sind möglich?
Gekoppelte Systeme wurden bis rund 300 t projektiert. Begrenzend wirken in der Praxis Torbreiten, Kurvenradien, Bodenpunktlasten und der Transport zum Aufstellort.